DER BÄR

– mit der Szenenbildnerin Heidi Lüdi

Frankreich 1988, (Originaltitel: L’OURS); 94 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 8; Landschafts- und Tierfilm, nach der Novelle GRIZZLY KING von James-Oliver Curwood; Regie: Jean-Jaques Annaud; Musik: Philippe Sarde; Szenenbild: Heidi Lüdi, Toni Lüdi; Produzenten: Claude Berri, Pierre Grunstein; Produktion: Price, Renn Productions; Preise: César 1989 (Beste Regie, Bester Schnitt);

Inhalt: 1876 in British Columbia. Ein Bären-Waisenkind lernt einen großen Bären kennen, der aber nichts von ihm wissen will. Der große Bär wird von Jägern verfolgt und verletzt. In seiner Not freundet er sich schließlich mit dem kleinen Bären an, den er bald in einem heldenhaften Kampf mit Jagdhunden verteidigt. Er überrascht einen Jäger, schenkt ihm aber das Leben, worauf dieser ihn rettet. Beide Bären ziehen sich dann zum Winterschlaf in ihre Höhle zurück.- Bis auf die Schlussbilder erfolgten alle Aufnahmen in den italienischen und österreichischen Dolomiten; einzelne Szenen entstanden 1988 in einem belgischen Zoo.

Zur Person: Heidi Lüdi und Toni Lüdi haben seit ihrem Kunststudium in London und München die Szenenbilder für zahlreiche Spiel- und Fernsehfilme gestaltet, u.a. für DER BÄR, DER ZAUBERBERG, DER HIMMEL ÜBER BERLIN, LINDENSTRASSE, und DIE ZWEITE HEIMAT. Beide engagieren sich aktiv für ihren Berufsstand, seit 1989 leitet Toni Lüdi die Abteilung Szenografie an der HFF München. Dem Szenenbild kommt bei der Filmherstellung eine besondere Aufgabe zu: Das gestaltete Bild für ein fotografisches Medium ist nicht bloßer Hintergrund, vielmehr ein eigenständiger schöpferischer Beitrag, der die Handlung und die Stimmung trägt.

Links:

www.jjannaud.com

http://szenenbild-luedi.de

Berufsbild Szenenbild:  www.sfk-verband.de/content/view/39/34/
24-FILMSCHULE (Szenenbild): www.vierundzwanzig.de

 

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