DAS SCHLOSS

– mit Einführung zum Thema Expressionismus und Film

Österreich 1997/1998; Spielfilm, Literaturverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka (1922); 125 Min.; Regie und Drehbuch: Michael Haneke; Darsteller: Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Frank Giering, Felix Eitner, u.a.; Sprecher: Udo Samel; Produktion: WEGA-Film;
Produzent: Veit Heiduschka; Österreichischer Rundfunk (ORF, Wien); Bayerischer Rundfunk (BR, München); Arte (Straßburg);

Inhalt: Der Versuch des Landvermessers K., ins Schloß zu gelangen, schlägt ebenso fehl wie sein Versuch, sich in der zum Schloß gehörenden Dorfgemeinde anzusiedeln. Je mehr K. sich bemüht, desto weiter entfernt er sich vom Ziel. Die Bürokratie des Schlosses verhindert in ihrer Undurchdringlichkeit und Willkür jede Klärung seiner gesellschaftlichen wie existentiellen Situation. K. bleibt schlussendlich, was er am Tag seiner Ankunft war: ein – im günstigsten Fall – geduldeter Fremder.

Zum Thema Expressionismus und Film: Zur Epoche des Expressionismus zählen nicht nur Werke der Malerei, der Literatur, des Theaters und der Musik, sondern auch des Films. Der deutsche expressionistische Film, besonders während der Zeit der Weimarer Republik, hat dabei eine bedeutende Stellung, das Weimarer Kino gilt international als Höhepunkt der deutschen Filmkultur. Herausragende Filme sind DAS CABINET DES DR. CALIGARI Dr Caligari (1920) von Robert Wiene, NOSFERATU (1922) von F.W. Murnau und METROPOLIS (1927) von Fritz Lang.

Empfohlen für die Sekundarstufe II

Links:

Filminformationen: www.wega-film.at  www.filmportal.de

Pressespiegel (WEGA-Filmarchiv): Das Schloss

Expressionismus: www.gesamtkunstwerk-expressionismus.de

Informationen zum Autor und zum Roman: www.franzkafka.de  www.kafka.org

Originaltext: http://gutenberg.spiegel.de

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