PÜNKTCHEN UND ANTON

– mit Regisseurin Caroline Link und Schauspielerin Juliane Köhler

D 1998, 107 Min., ab 6 Jahre, Spielfilm; moderne Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner; Regie: Caroline Link; mit: Elea Geissler, Max Felder, Juliane Köhler, August Zirner, Meret Becker, Sylvie Testud, Gudrun Okras, u.a.; Produktion: Bavaria Film, ZDF Mainz; Lunaris Film; Produzenten: Uschi Reich; Peter Zenk; Deutscher Filmpreis, Bayerischer Filmpreis; FBW Prädikat wertvoll;

Inhalt: Pünktchen und Anton, beide zehn Jahre alt, sind die besten Freunde. Doch während die Chirurgentochter Pünktchen ein unbeschwertes, sorgenfreies Leben führt, muss Anton sich um seine kranke, alleinerziehende Mutter sorgen und als Vertretung ihren Job in der Eisdiele übernehmen. Kein Wunder, dass die Schule dabei zu kurz kommt. Aber Pünktchen hat bereits einen Plan ausgeheckt, um ihrem Freund zu helfen.

Zur Person: Caroline Link, geboren in Bad Nauheim, beginnt nach Praktika bei den
Bavaria-Studios ab 1986 das Regiestudium an der Münchner HFF. Kinodebüt 1996 mit „Jenseits der Stille“ (Deutscher Filmpreis, Bayerischer Filmpreis) über die Welt der Gehörlosen, die Link bei einem Schüleraustausch in den USA kennen gelernt hatte. Der Überraschungserfolg zieht über eine Million Zuschauer ins Kino, wie auch ihr Erich-Kästner-Remake „Pünktchen und Anton“ (1999) und die Stefanie-Zweig-Verfilmung „Nirgendwo in Afrika“, über eine vor den Nazis auf eine kenianische Farm emigrierte jüdische Familie (2001; Oscar als bester fremdsprachiger Film und vier Dt. Filmpreise).

Zur Person: Juliane Köhler, geboren in Göttingen, studiert 1985-88 Schauspiel bei Uta Hagen in New York, Bühnendebüt 1988 am Staatstheater Hannover, festes Engagement am Münchner Residenztheater, wird bekannt als „Hedda Gabler“ und „Fräulein Else“. Für ihre Darstellung in „Aimée & Jaguar“ (1998) erhält sie einen Silbernen Berlinale-Bär und den Deutschen Filmpreis. Weitere Kinoerfolge in „Pünktchen und Anton“ (1999), „Nirgendwo in Afrika“ (2002) und als Eva Braun in „Der Untergang“ (2004).

Links:

Filminformationen: www.filmportal.de  www.kjk-muenchen.de

Unterrichtsmaterial: www.kinofenster.de  www.film-kultur.de

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