KÜSS MICH FROSCH

– mit der Regisseurin Dagmar Hirtz

Deutschland 2000, 78 Min., ab 8; Spielfilm; Regie: Dagmar Hirtz; Buch: Thomas Brückner; Kamera: Florian Ballhaus; Musik: Annette Focks; mit: Anja Knauer, Matthias Schweighöfer, Rita Russek, Rufus Beck; Produktion: Multimedia Film- und Fernsehproduktion; Preise: Erich-Kästner-Preis 2000; Goldener Spatz: Banff/Kanada 2000: Bester Kinderfilm, Montevideo/ Uruguay 2001: Best Feature, Emmy Awards 2001: Nominierung „Kinder und Jugendliche“;

Inhalt: Im Jahre 1000 achtet man noch auf Familientradition. Der erste Sohn erbt den Titel, der zweite wird Soldat, der dritte Priester und der vierte – tja, der vierte wird verzaubert. In einen Frosch. Auch Dietbert von Tümpelberg entgeht diesem Schicksal nicht. Nur wenn er eine Jungfrau findet, die ihn wirklich liebt, hat er eine Chance, wieder ein Mensch zu werden. Doch diese läßt auf sich warten. Im Jahre 2000 träumt die 16jährige Anna nicht gerade von Märchenprinzen. Als ihr kleiner Bruder einen Frosch mit nach Hause bringt, gibt sie dem Frosch spaßeshalber einen Kuss …

Zur Person: Dagmar Hirtz studierte Musikwissenschaft in München. Nach ersten Erfahrungen im Kopierwerk und als Assistentin des bekannten Schnittmeisters Carl Otto Bartning (Die Brücke, 1959) suchte und fand sie schnell neue Herausforderungen. Das im Rahmen der alten Schule erworbene Handwerk nutzte sie schon bald dafür, gemeinsam mit Regisseuren ihrer Generation das bundesdeutsche Kino zu erneuern – bereits 1967 montierte sie mit Tätowierung (Regie: Johannes Schaaf) einen der ersten Langfilme im neuen Geist des Oberhausener Manifests. Es folgten kreative Zusammenarbeiten mit prägenden Filmemachern des Neuen Deutschen Films. Dagmar Hirtz widmete sich ab Ende der 90er Jahre vor allem eigenen Regiearbeiten. Sie erhielt den Bundesfilmpreis für den Schnitt von TROTTA (D 1972, Regie: Johannes Schaaf), DER RICHTER UND SEIN HENKER (D 1978, Regie: Maximilian Schell) und GEORG ELSER (D 1989, Regie: Klaus Maria Brandauer). 1996 wurde sie mit dem Filmpreis der Stadt München ausgezeichnet.

Empfohlen für die 5./6. Jahrgangsstufe

 

Links:

Filminformationen: www.filmportal.de

Informationen über Dagmar Hirtz: www.agentur-brandner.de

24-FILMSCHULE (Regie): www.vierundzwanzig.de

„Der Froschkönig“ – Märchen der Brüder Grimm (Text): http://gutenberg.spiegel.de

 

Materialien zur Entstehung des Films:

1. Dagmar Hirtz, Interview Drehbuchautor Thomas Brückner

2. Entwurf und Umsetzung der Szene, in der sich der Frosch in einen Prinzen verwandelt:

Verwandlungsszene (2), Drehbuch+Storyboard  Verwandlungsszene (2), Standbilder

 

 

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