BLAUHIMMEL

Kinoworkshop in der HFF mit der Regisseurin und HFF-Absolventin Camilla Guttner und dem Autoren Richard Lorenz; Einführung von Michael Wolf (HFF) zur Hochschule für Fernsehen und Film (Mittwoch, 10. Juli, 13.30-16 Uhr)

Deutschland 2016; 80 Min., Altersempfehlung ab 14 Jahre (ab 9. Klasse) Spielfilm; Regie: Camilla Guttner; Drehbuch: Camilla Guttner, Richard Lorenz; Kamera: Bernd Stefan Effenberger; Schnitt: Philipp Merz; Ton: Matthias Fendl, Jakob Tauber; Musik: Matthew Austin, Ina Meredi Arakelian; Herstellungsleitung: Hans-Joachim Köglmeier; mit: Christoph Luser (Leonard Blau), Mira Wegert (Charlotte Benz), Michael Tregor (Wolfgang), Michael von Au (Hermann Benz), Klaus Grünberg (Johann Blau), Katja Ambacher (Sylvie Benz), Dagobert (Dagbert), Ferdinand Dörfler (Allen Ginsberg), Wolfgang Flatz (Fotograf), Miguel Abrantes (Jesus), Inka Calvi (Sybille Magdeburg), Bastian Hagen (Albert Henning), Mario Pfennig (Anton Blau), Josephine Ehlert (Vindy Blau), Sebastian Gerold (Heinz Kleemann), Philipp Kunstler (Werner Blau), Nathalie Schott (Ida Lieboldt) , u.a.; Produktion: HFF München (Hochschule für Fernsehen und Film) und Stop Film; Projektbetreuung: Florian Gallenberger; Projektleitung: Dr. Andreas Gruber;

Inhalt: Charlotte verliebt sich in den Musiker Leonard Blau. Sie spürt schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt, aber sie will diese amour fou leben. Leonard kommt für kurze Zeit in die Psychiatrie und wird mit Tabletten ruhiggestellt. Das verändert ihn, bis er mit Charlottes Hilfe die Tablettentherapie abbricht. Kurze Zeit später entdeckt er ein dunkles Geheimnis, die liebevolle Beziehung zu seinem Großvater Johann Blau wird tief erschüttert. …

 

Zur Person: Camilla Guttner, hat an der HFF München Film studiert. In ihrem Film BLAUHIMMEL erzählt sie die Geschichte einer Schülerin, Charlotte, die sich in den Außenseiter Leonard Blau verliebt: „Charlotte, 19 Jahre alt und mit der Generation, in der sie lebt, nicht zufrieden, verliebt sich in Leonard Blau. Blau ist so anders als all die anderen, voller Geheimnisse und verrückter Ideen. Ein Außenseiter, der sich nicht anpassen will. Bei seinen Mitmenschen stößt er an und löst Verständnislosigkeit aus. Mit Blau glaubt Charlotte, ein wahrhaftigeres Leben leben zu können, ohne die üblichen Kompromisse und Lügen der Gesellschaft. Aber Blau lebt ein Leben an der Grenze. Geprägt durch ein schreckliches Kindheitstrauma ist er ständig vom Absturz bedroht. Auch die Liebe zu Charlotte hilft nur einige Zeit lang. Als er ein furchtbares Familiengeheimnis entdeckt, fällt er aus der Welt und verschwindet. Charlottes Traum ist vorüber, aber er ist nicht ausgeträumt. Das Leben kann beginnen.“

 

Zur Person: Richard Lorenz wurde 1972 in Freising geboren. Neben seiner Haupttätigkeit im Bereich onkologischer Pflege und Palliativmedizin arbeitete er auch als Konzertveranstalter / Booker sowie als freier Journalist, unter anderem für die Süddeutschen Zeitung Freising. Seine Kurzgeschichten wurden bereits in mehreren Tageszeitungen publiziert, 2014 debütierte er mit seinem Roman „Amerika Plakate“ bei der Edition Phantasia, wo 2016 auch sein zweiter Roman „Frost, Erna Piaf und der Heilige“ erschien. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München. Veröffentlichungen: Kriminalroman N. N. Luzifer, HB 2019; Frost, Erna Piaf und der Heilige. Edition Phantasia / Kuk, 2016; Amerika Plakate. Edition Phantasia / Kuk, 2014 (E-Book: edel & electric 2015); Kinderland. E-Book-Serial. hey!publishing, 2013

 

Zur Hochschule für Fernsehen und Film München: Gegründet wurde sie 1966 und bezog 2011 den Neubau im Münchner Kunstareal, mit Film- und TV-Studios, einem eigenen Postproduktionstrakt, einer Bibliothek und drei Kinos.

Themen: Kindheitstrauma; seelische Belastungen in der Familie und deren Ursachen in der Vergangenheit; seelische Behinderung; Anderssein; Psychiatrie; Inklusion;

Pädagogischer Anknüpfungspunkt ist vor allem das Thema Inklusion.

Was ist Inklusion?

Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. Einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung von Inklusion markiert die UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland im Jahr 2009 in Kraft trat. Damit sind die Forderungen des internationalen Übereinkommens rechtlich verankert. Eine Konvention ist ein Übereinkommen, das von Menschen oder Staaten einvernehmlich eingehalten wird. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde Ende 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet. Zentrale Ziele sind Teilhabe, Selbstbestimmung und uneingeschränkte Gleichstellung. Deutschland und derzeit 170 weitere Länder bekennen sich zur UN-Konvention und haben sich mit ihrer Unterzeichnung dazu verpflichtet, sie umzusetzen. (Quelle: www.aktion-mensch.de)

 

Weiterführende Links:

Filmwebseite: www.blauhimmel-film.com
Infos zum Autor: www.richardlorenz.de  www.sueddeutsche.de
Filme der HFF: www.hff-muenchen.de
Filmschoolfest Munich 2017: www.youtube.com
HFF MACHT SCHULE: www.hff-muenchen.de
Infos zur HFF: www.hff-muenchen.de  www.muenchenarchitektur.com

Informationen zum Thema Inklusion und zur UN-Behindertenkonvention (UN-BRK)
UN-Behindertenrechtskonvention: www.behindertenrechtskonvention.info
Deutsches Institut für Menschenrechte in Berlin/Monitoring-Stelle UN-BRK: www.inklusion-als-menschenrecht.de

Nationaler Aktionsplan (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) /Aktionspläne:: www.gemeinsam-einfach-machen.de

Aktionsplan München: www.muenchen-wird-inklusiv.de

 

24 FILMSCHULE (Regie): www.vierundzwanzig.de

 

Flyer: KW.BLAUHIMMEL (10.07.19)

 

Eintrittspreis: 4 Euro für Schüler

Ort: HFF/ Hochschule für Fernsehen und Film München,
Bernd-Eichinger-Platz 1;

MVV: Tram 27/28 (Haltestelle Karolinenplatz); Bus100 (Haltestelle Pinakotheken);

Reservierung: info@treffpunkt-filmkultur.de

 

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