HANNAS REISE

Kinoworkshop / Didaktikseminar an der Hochschule für Fernsehen und Film – in Kooperation mit Dr. Margit Riedel /LMU, Michael Wolf /HFF und der Regisseurin des Films Julia von Heinz (Mittwoch, 30. Januar 2019, 17-19.45 Uhr)

Deutschland Israel 2012/2013; FSK: ohne Altersbeschränkung; Romantische Komödie, Spielfilm frei nach Motiven aus dem Roman „Das war der gute Teil des Tages“ von Theresa Bäuerlein; Regie: Julia von Heinz; Drehbuch: John Quester, Julia von Heinz; Kamera: Daniela Knapp; mit: Karoline Schuch, Doron Amit, u.a.; Produktion: 2 Pilots Filmproduction (Köln) in Co-Produktion mit Kings & Queens Filmproduktion (München), Black Sheep Film Productions (Tel Aviv); Bayerischer Rundfunk (BR) (München); Westdeutscher Rundfunk (WDR) (Köln);

 

Inhalt: Als Push für ihre berufliche Karriere braucht die ehrgeizige Hanna den Nachweis, dass sie sich ehrenamtlich engagiert hat. Soziale Kompetenz ist gefragt. Etwas, was in ihrem Leben bisher keine große Rolle spielte. Und so versucht sie sich durchzuschummeln. Aber ihre Mutter Uta, Leiterin der „Aktion Friedensdienste“ für Israel, lässt das nicht zu und sorgt dafür, dass Hanna tatsächlich ein soziales Praktikum antritt, indem sie ihr eine Stelle in einer Einrichtung für Behinderte in Tel Aviv vermittelt. Hanna bleibt keine Wahl. Wütend, widerwillig und voller Vorurteile macht sie sich auf die Reise.

Zur Person: Julia von Heinz, 1976 in Berlin geboren, realisierte schon während des Studiums die preisgekrönten Kurzfilme DIENSTAGS (2001), DORIS (2002) und LUCIE & VERA (2003), für die sie für Drehbuch, Regie und Produktion verantwortlich zeichnete. Aus der Geschichte um LUCIE & VERA entwickelte Julia von Heinz ihr Langfilmdebüt WAS AM ENDE ZÄHLT (2008), mit dem sie bereits große Erfolge feiern konnte: Der Film lief in der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale 2007 und wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als „Bester Kinder- und Jugendfilm“ ausge-zeichnet. Für ihr nächstes Projekt, den Dokumentarfilm STANDESGEMÄSS (2008) über adlige Singlefrauen, erhielt sie 2009 den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises. 2012 inszenierte die Mutter von drei Kindern den erfolgreichen und mit drei Goldenen Spatzen ausgezeichneten Kinderfilm HANNI UND NANNI 2, nach dem gleichnamigen Weltbestseller von Enid Blyton. Zusammen mit ihren Regiekollegen Tom Tykwer, Chris Kraus, Robert Thalheim und Axel Ranisch drehte sie den Dokumentarfilm ROSAKINDER (2012) über deren gemeinsamen Mentor Rosa von Praunheim, bei dem Julia von Heinz von 2005 bis 2006 künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam war.

 

Abschluss-Sitzung des Didaktikseminars (Deutschdidaktik), das im Wintersemester 18/19 mit einer Filmreihe zum Thema „Inklusion“ stattfindet.

 

Was ist Inklusion?

Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. Einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung von Inklusion markiert die UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland im Jahr 2009 in Kraft trat. Damit sind die Forderungen des internationalen Übereinkommens rechtlich verankert. Eine Konvention ist ein Übereinkommen, das von Menschen oder Staaten einvernehmlich eingehalten wird. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde Ende 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet. Zentrale Ziele sind Teilhabe, Selbstbestimmung und uneingeschränkte Gleichstellung. Deutschland und derzeit 170 weitere Länder bekennen sich zur UN-Konvention und haben sich mit ihrer Unterzeichnung dazu verpflichtet, sie umzusetzen. (Quelle: www.aktion-mensch.de)

 

Ablauf Didaktikseminar:

16.15 – 16.45 Uhr -> HFF Rundgang mit den Studierenden des Filmseminars von Dr. Margit Riedel

ab 17.00 Uhr Veranstaltung im HFF-Kino – mit weiteren Gästen im Rahmen einer Lehrerfortbildung (Anmeldung unter: info@treffpunkt-filmkultur.de)

17.00 – 17.30 Uhr -> Begrüßung (Dr. Margit Riedel /LMU und Michael Wolf /HFF) und Einführung zur HFF und zum Film (Michael Wolf /HFF)

17.30 – 19.10 Uhr -> Screening des Films HANNAS REISE von Julia von Heinz

19.15 – 19.45 Uhr -> Filmgespräch mit der Regisseurin Julia von Heinz

 

Weiterführende Links:

Informationen zum Film
Filmwebseite: www.hannasreise.de/
Filmverleih (mit Fotos und Presseheft): www.zorrofilm.de/index.php?id=109
Filmportal: www.filmportal.de/film/hannas-reise_4515f477fccc4e94a4d8b31863897086

Unterrichtsmaterialien
Filmtipp von Vision Kino: www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/movies/show/Movies/all/hannas-reise/
Kinofenster: www.kinofenster.de/filme/neuimkino/archiv_neuimkino/hannas-reise-film/

Informationen zum Thema Inklusion und zur UN-Behindertenkonvention (UN-BRK)
UN-Behindertenrechtskonvention: www.behindertenrechtskonvention.info
Deutsches Institut für Menschenrechte in Berlin/Monitoring-Stelle UN-BRK: www.institut-fuer-menschenrechte.de / www.inklusion-als-menschenrecht.de

 

Flyer: KW.HANNAS.REISE ( 30.01.2019)

 

Kosten: 5 Euro Teilnahmegebühr

 

Ort: Hochschule für Fernsehen und Film München
Bernd-Eichinger-Platz 1
MVV: Tram 27/28; Bus 100;

 

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