IM WESTEN NICHTS NEUES

Kinoseminar im Filmmuseum – mit Einführung von Stefan Drößler – in Kooperation mit dem W-Seminar „Filmklassiker“ am Adolf-Weber-Gymnasium (Dienstag, 17. April 2018, 14-17 Uhr)

(USA 1930; Originaltitel: ALL QUIET ON THE WESTERN FRONT); englischsprachige Originalfassung; FSK: ab 12 Jahre, empfohlen ab der 9. Klasse; 136 Minuten; Schwarz-Weiß-Film; Filmklassiker, Antikriegsfilm, Literatur-verfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque (1929); Regie: Lewis Milestone; Produktion: Universal Pictures, Carl Laemmle jr.; Oscar-Preis 1930 ( Bester Film, Beste Regie);

Erich Maria Remarques Anti-Kriegs-Roman thematisiert Schrecken und Sinnlosigkeit des Krieges. Die Rezeption von Buch und Verfilmung (1930) in der Weimarer Republik veranschaulicht die politische Zerrissenheit Deutschlands und nimmt das Schicksal von Kunst und Literatur in der sich ankündigenden NS-Diktatur vorweg. (Quelle: www.lehrer-online.de)

Inhalt: Der Gymnasiast Paul Bäumer meldet sich mit seiner gesamten Schulklasse freiwillig für die Armee, nachdem ihnen die Rede ihres Lehrers vom „heldenhaften Kampf für das Vaterland“ in Leib und Blut übergegangen ist. An der Front zeigt sich ihnen jedoch schnell das Grauen des Schützengrabens und setzt den Wertvorstellungen, wie Patriotismus, Opferbereitschaft und Heldentum, mit denen sie aufgewachsen sind, eine ganz andere Realität entgegen. … (Quelle: www.visionkino.de)

Entstehungsgeschichte des Films: Im August 1929 fuhr der Chef der amerikanischen Filmgesellschaft UNIVERSAL INTERNATIONAL PICTURES, der gebürtige Schwabe Carl Laemmle, wie jedes Jahr einmal in seine alte Heimat nach Deutschland, um dort einen geeigneten Stoff für eine Verfilmung zu suchen. In diesem Jahr war er auf den sensationellen Erfolg des Romans von Remarque hingewiesen worden. Die Verhandlungen von Laemmle und Remarque verliefen erfolgreich, und auch der Film wurde zunächst in den USA und dann weltweit ein Kassenschlager. Gedreht wurde in Hollywood. Auf dem Gelände von UNIVERSAL entstand der Nachbau eines deutschen Kasernenhofes und in der nahen Umgebung von Hollywood wurde Ackerland in ein Schlachtfeld umgewandelt. Mit der neu entwickelten Filmtechnologie, dem Tonfilm und beweglichen Kameras realisiert, entstanden noch nicht dagewesene eindrückliche Bilder vom Krieg. In Deutschland wurde der Film bereits eine Woche nach der Erstaufführung im Dezember 1930 verboten. (Quelle: www.remarque.uni-osnabrueck.de)

Zum Filmmuseum München: Auf dem täglich wechselnden Programm stehen umfassende Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit dt. oder englischen Untertiteln) und im Originalformat gezeigt. … (Quelle: www.muenchner-stadtmuseum.de)

Weiterführende Links:

Infos zum Film: www.uphe.de www.imdb.com
www.difarchiv.deutsches-filminstitut.de
Infos zum Autor, zum Buch und zur Verfilmung: www.remarque.uni-osnabrueck.de
Infos zum Ersten Weltkrieg: www.bpb.de
https://ersterweltkrieg.bundesarchiv.de
www.europeana.eu

Flyer: KS.IWNN ( 17.04.2018)

Eintritt für Schüler: 4 Euro // Ort: Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1; MVV: S/U-Bahn Marienplatz; U-Bahn Sendlinger Tor; Bus 62 / 52; Reservierung: info@treffpunkt-filmkultur.de

 

 

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