JENSEITS DER STILLE

– Eröffnungsmatinee mit Regisseurin Caroline Link, Produzent Thomas Wöbke und den Schauspielerinnen Doris Schade, Sibylle Canonica und Alexandra Bolz

Deutschland 1996, 100 Min.; FSK: ab 6 Jahren; Spielfilm; Regie: Caroline Link; Drehbuch: Caroline Link, Beth Serlin; Kamera: Gernot Roll; Musik: Niki Reiser; mit: Sylvie Testud, Tatjana Trieb, Emmanuelle Laborit, Howie Seago, Hansa Czypionka, Sibylle Canonica, Matthias Habich; Doris Schade; Alexandra Bolz; u.a.; Produzenten: Jakob Claussen, Thomas Wöbke, Luggi Waldleitner; Produktion: Claussen & Wöbke, Roxy Film; Preise: u.a. Bayerischer Filmpreis 1996 (Nachwuchsregie); Deutscher Filmpreis 1997; Oscar-Nominierung 1997;

Inhalt: Lara lebt in zwei Welten: in der ihrer taubstummen Eltern und in ihrer eigenen, in der Geräusche etwas ganz Normales sind. Schon als Kind unterhält sie sich mit ihren Eltern in der Gebärdensprache. Doch dann entdeckt Lara als Teenager ihr Interesse für die Musik und beginnt, Klarinette zu spielen. Ihr Vater Martin interpretiert dies als Affront gegen seine Taubheit und distanziert sich immer mehr von seiner Tochter. Erst nach dem überraschenden Tod seiner Frau findet er allmählich Verständnis für Lara…

Zur Person: Caroline Link inszeniert nach dem Regiestudium an der Münchner HFF ihr Kinodebüt: „Jenseits der Stille“. Der Film ist ein Überraschungserfolg, erhält den Deutschen und Bayerischen Filmpreis und wird 1998 für den Oscar nominiert. Er zieht über eine Million Zuschauer an, wie auch ihr Erich-Kästner-Remake „Pünktchen und Anton“ (1999). Ihre weitere Arbeit, die Stefanie-Zweig-Verfilmung „Nirgendwo in Afrika“ erhält vier deutsche Filmpreise und wird 2001 mit dem Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet.

Zur Person: Thomas Wöbke ist in München geboren und aufgewachsen. Nach ersten
journalistischen Tätigkeiten kam er zum Film. 1992 gründete er zusammen mit Thomas Claussen die eigene Firma CLAUSSEN+WÖBKE FILMPRODUKTION und ist seitdem erfolgreicher Produzent von Spielfilmen.

Zur Person: Doris Schade verlebte die ersten fünf Jahre ihrer Kindheit in Moskau, danach drei Jahre in Nagoja / Japan, wo ihr Vater Flugzeugwerke für Junckers errichtete. Nach der Rückkehr nach Deutschland fand die Schulzeit erst in Dessau, später in Leipzig statt. Dort begann sie während der Schulzeit mit dem privaten Schauspielstudium und schloss Abitur und Bühnenreife gleichzeitig ab. Nach dem Kriegsende unter russischer Besatzung wurde sie erst Mitglied am „Literarischen Kabarett“, dann debütierte sie am Stadttheater Osnabrück mit der Luise in „Kabale und Liebe“. Seit 1977 ist Doris Schade wieder an den Münchner Kammerspielen engagiert, erst bei Dieter Dorn und nun bei Frank Baumbauer.

Zur Person: Sibylle Canonica, gebürtige Schweizerin, wurde an der Folkwangschule in Essen ausgebildet und hatte danach Engagements in Oldenburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin sowie bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen. Seit der Spielzeit 1984/85 gehörte sie zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig war sie in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen. 2008 wurde ihr der Kurt Meisel Preis verliehen. Seit der Spielzeit 2001/2002 gehört sie zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels.

Zur Person: Alexandra Bolz spielt in JENSEITS DER STILLE Marie, Lara’s Schwester.

Links:
www.filmportal.de/df/50/Uebersicht,,,,,,,,EBF7CA3E47DA4BB0B7027070C8AC11B8,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html
www.kino.de/kinofilm/jenseits-der-stille/40467.html
www.film-kultur.de/filme/jenseits_der_stille.html *
www.kinofenster.de/filmeundthemen/filmarchiv/jenseits_der_stille_film/
www.claussen-woebke-putz.de

* Filmheft von Holger Twele, JENSEITS DER STILLE

Oberbürgermeister Christian Ude, Rede zur Eröffnung

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