BRIGITTA

Kinoworkshop im ARRI Kino mit der Regisseurin Dagmar Knöpfel – in Kooperation mit der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing

Deutschland 1993/1994, 81 Min., sw, FSK ab 6; Spielfilm nach der gleichnamigen Erzählung von Adalbert Stifter; Regie, Drehbuch, Schnitt und Produktion: Dagmar Knöpfel; Kamera: Miklós Gurbán; Musik: Jürgen Walter (Klavier), Tibór Thüringer (Zither) mit: Carl Achleitner, Tamás Jordán, Éva Igó, Klaus Händl, u.a.; gedreht in Ungarn; Inhalt: Der junge Maler Florian zieht durch die ungarische Pußta, um die Landschaft und deren Bewohner zu portraitieren. Dort besucht er seinen Freund, den Gutsbesitzer Mural. Dabei begegnet ihm eine geheimnisvolle Reiterin, und er erfährt von Murals Beziehung zu dieser Brigitta, von der Trennung des Paares und von ihrem Sohn… (Quelle: www.new-video.de)

Adalbert Stifter, geboren 1805 als Sohn einer Leinweberfamilie im Böhmerwald. Nach seiner Schulzeit am Gymnasium des Benediktinerstiftes in Kremsmünster studierte er von 1826 bis 1830 in Wien Jura. Erste Gedichte veröffentlichte Stifter unter einem Pseudonym und widmete sich der Malerei. Noch zu Lebzeiten wurde Stifter als Dichter bekannt. Dieser Ruf verdeckt bis heute seine bildungspolitische Bedeutung. Er sah in der allmählichen Hebung des Bildungsstandes des Volkes die einzige Möglichkeit, die sozialen Verhältnisse grundlegend zu ändern. 1850 schlug er die Beamtenlaufbahn ein und wurde Inspektor der oberösterreichischen Volksschulen und 1855 Schulrat. (Quelle: www.adalbertstifter.at)

Dagmar Knöpfel, 1956 in Heilbronn geboren, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Soziologie in München und ging nach ihrem Magister-Abschluss an die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Nachdem sie dort bereits mehrere Kurzfilme gedreht hatte, arbeitete sie als Autorin, Regieassistentin und Cutterin fürs Fernsehen. Erster langer Spielfilm war die Adalbert-Stifter-Adaption „Brigitta“ (1994). Für ihre Enzensberger-Verfilmung „Requiem für eine romantische Frau“ (1998) erhielt sie mehrere Preise, unter anderen den Hessischen Filmpreis. Auch „Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern“ (2005) behandelt ein literarisches Thema: das Leben der tschechischen Dichterin Božena Nemcová. (Quelle: www.filmportal.de)

Weiterführende Links:
Infos zum Film: www.filmportal.de
Originaltext Adalbert Stifter: http://gutenberg.spiegel.de
Infos zur Person: www.adalbertstifter.at

24 FILMSCHULE (Regie): www.vierundzwanzig.de

Flyer:  tfk kw_brigitta

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