DIE EHE DER MARIA BRAUN

„Projekt: Filme mit dem Filmkanon im Kino entdecken“
Kinoworkshop mit Theo Hinz (Produktion, Verleih, PR)  im ARRI Kino – in Kooperation mit der Städtischen Rainer-Werner-Fassbinder-Fachoberschule München

BRD 1978, 120 Min.; FSK: 12; Spielfilm, Drama, Autorenfilm; Regie: Rainer Werner Fassbinder; Drehbuch: Pea Fröhlich und Peter Märthesheimer;  Kamera: Michael Ballhaus; Schnitt: Juliane Lorenz; Musik: Peer Raben; mit: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, u.a.; Produzent: Michael Fengler; Produktionsfirma: Albatros, Trio-Film, WDR ;  Cannes, IFF – interne Vorführung; Premiere: Berlin 1979; Deutscher Filmpreis 1979;

DIE EHE DER MARIA BRAUN wurde 2003 in den Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen.

Filmessay: www.bpb.de

Dossier: DIE EHE DER MARIA BRAUN

Inhalt: Als Maria und Herrmann Braun im vierten Jahr des Zweiten Weltkriegs in einer hastigen Zeremonie getraut werden, verbringen sie nur einen halben Tag und eine Nacht zusammen, bevor Herrmann an die Ostfront zurück muss. Bei Kriegsende gilt er als vermisst. In einer Bar, die für Deutsche „off limits“ ist, lernt Maria den Afroamerikaner Bill kennen. Später wird sie sagen: „Meinen Mann liebe ich, Bill habe ich lieb gehabt.“ Ein Heimkehrer bringt ihr die Nachricht von Herrmanns Tod. Doch eines Tages steht der Totgesagte vor der Tür. Als er Maria in Bills Armen findet, schlägt er auf sie ein. Bill versucht einzugreifen. Maria erträgt Herrmanns demütigende Situation nicht und schlägt Bill mit einer Flasche nieder. Vor Gericht übernimmt Herrmann die Schuld am Tod des amerikanischen Soldaten, und während er im Gefängnis sitzt, versucht Maria für das spätere gemeinsame Leben zu sorgen. Sie lernt den Industriellen Karl Oswald kennen und wird auf ihre Weise Teil des wirtschaftlichen Aufstiegs der BRD.

Theo Hinz: Filmproduzent, Verleihgründer, Freund und Gentleman – Am 13. August 1931 in einer hinterpommerschen Dorfschule geboren, hat er alle möglichen und unmöglichen Verhältnisse im wechselnd größer und kleiner werdenden Deutschland miterlebt. Nach Abschluss der Schule und Ausbildung zum Werbefachmann betreute er frühe PR-Filme für den Luftverkehr, landete 1955 bei dem damals großen Constantin Film und lernte auch bald die Autoren des Jungen Deutschen Films kennen. 1977 holte ihn Rudolf Augstein als Geschäftsführer zum Filmverlag der Autoren.  1983 gründete er seinen eigenen Verleih Futura Film. Drei Jahre später verkaufte Rudolf Augstein Anteile am Filmverlag der Autoren an Futura Film, Theo Hinz, der nun den Verleih- und Produktionsstock vollständig übernahm und den Filmverlag der Autoren und Futura Film bis Ende der Neunziger Jahre leitete. Wer Theo Hinz kennt weiß, dass er zu jenen seltenen Menschen in der deutschen Filmbranche gehört, die sich mit Ausdauer, Fachwissen und inniger Verbundenheit zum klassischen “Autorenfilm” einen festen Platz in der Riege der Produzenten und Verleiher erobert haben. … (Quelle: www.fassbinderfoundation.de)

Links:

Informationen zum Film: www.lmz-bw.de  www.filmportal.de

Fassbinder Foundation (Biografie und Filmografie): www.fassbinderfoundation.de

Juliane Lorenz über den Schnitt bei DIE EHE DER MARIA BRAUN:
www.vierundzwanzig.de

 

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