DIE STRAFTAT VON ABRAHAM PRINS

Kinoworkshop im ARRI Kino – Gespräch mit dem Regisseur Marcel Prins – in Kooperation mit der Alfred-Toepfer-Stiftung und der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing

Niederlande 2010, 52 Min., Dokumentarfilm
Regie: Marcel Prins

„Das bin ich. Wenn ich bedenke, was meiner Geburt alles voraus ging, ist die Wahrscheinlichkeit meiner Geburt gleich Null. Es ist Zufall.“

So beginnt Marcel Prins seine Dokumentation, in der sich der jüdische Filmemacher aus den Niederlanden mit der Straftat seines Großvaters befasst: Zur NS-Zeit wagte es Abraham Prins einen Park zu durchqueren, der für Juden verboten war. Diese Straftat bezahlte er mit seinem Leben.

Marcel Prins begibt sich auf Spurensuche, befragt Zeitzeugen nach seinem Großvater, nach den Umständen seines Todes und stößt bei seiner Recherche auch auf den Polizisten, der Abraham seinerzeit aufgegriffen hatte.

Der Eintritt ist frei.

 

Über unseren Kooperationspartner:

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. engagiert sich als gemeinnützige Stiftung europaweit auf den Gebieten Kultur, Wissenschaft, Bildung und Naturschutz. Ein besonderes Anliegen ist ihr die europäische Verständigung  unter Wahrung der kulturellen Vielfalt. Dazu gibt es mehrere Programme, u.a. den Bereich „Gegenwartsfragen“. Der Film von Marcel Prins greift eine der gewählten Fragen auf: „Was ist eigentlich gerecht?“.