EMIL UND DIE DETEKTIVE (1931)

„Filme mit dem Filmkanon im Kino entdecken“ (Kinderkinoklub “Filmklassiker für Kinder”)

Deutschland 1931, 74 Min.; FSK: o.A.; empfohlen ab 8; s/w; Kinderfilm nach der Kinderbuchvorlage von Erich Kästner (1928); Regie: Gerhard Lamprecht; Drehbuch: Billy Wilder, Emmerich Pressburger und Erich Kästner; Kamera: Werner Brandes; Musik: Allan Gray; mit: Fritz Rasp, Käthe Haack, Rolf Wenkhaus (Emil Tischbein), Rudolf Briebach, Olga Engl, u.a.; Produktion: Ufa (Universum Film AG) Berlin;

EMIL UND DIE DETEKTIVE (1931) wurde 2003 in den Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen.

Filmessay: www.bpb.de

Inhalt: Emil und seine neuen Freunde verfolgen einen gesuchten Bankräuber quer durch das Großstadttreiben Berlins.

Zum Film: Die erste Verfilmung des 1928 erschienenen Kinderkrimis von Erich Kästner wurde (- ebenso wie das Buch -) ein internationaler Erfolg und gilt heute als Meisterwerk des frühen deutschen Tonfilms. Durch die vielen Außenaufnahmen, die das Berlin der 30er Jahre wiedergeben, ist er zugleich ein einzigartiges Zeitdokument. Das Drehbuch schrieb Billy Wilder.

Zur Person: Der Regisseur Gerhard Lamprecht wurde nach dem Krieg auch als Filmhistoriker aktiv und war Begründer der Deutschen Kinemathek.

Zum Tonfilm: Grundlegende Elemente der Technologie, Bild und Ton synchron zu verbinden, wurden seit Anfang des Films entwickelt. Erst 1927 konnte sich mit der Erfindung des Lichttonverfahrens der Tonfilm durchsetzen. Die Produktionsbedingungen veränderten sich dadurch und auch die Vorführtechnik. Dies führte zu einem radikalen Umbruch in der Filmgeschichte.

Links:

www.schulkinowochen-hessen.de
www.kjk-muenchen.de
www.filmportal.de
www.mfa-film.de
www.cecilie-dressler.de

Erich Kästner: www.dhm.de

 

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