ÜBUNGEN UND ÜBERLEGUNGEN ZUM BESSEREN VERSTEHEN VON FILM

– Lehrerfortbildung mit Thomas Koebner im Siemensforum

Filmbildung wird immer häufiger ein Unterrichtsthema in der Schule, besonders im Rahmen der neuen Seminarfächer am bayerischen Gymnasium. Ziel der Fortbildung ist, das Thema mit filminteressierten Lehrern zu vertiefen und anhand von Filmausschnitten geschichtliche Entwicklungen, Ästhetik und Erzählweisen des Films neu zu entdecken.

Ausgewählte Filmbeispiele:
NOSFERATU (D 1922, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau)
RASHOMON (Japan 1950, Regie: Akira Kurosawa)
MANHATTAN (USA 1979, Regie: Woody Allen)
SINN UND SINNLICHKEIT (USA/UK 1995, Regie: Ang Lee)
DIE BRÜCKEN AM FLUSS (USA 1995, Regie: Clint Eastwood)
IN THE MOOD FOR LOVE (Hongkong /F 2000, Regie: Kar Wai Wong)
SOMMER VORM BALKON (D 2005, Regie: Andreas Dresen)

Thomas Koebner war bis 2007 Professor am Institut für Filmwissenschaft und Mediendramaturgie der Universität Mainz und Gründer des Instituts. Davor lehrte er in München, Köln, Wuppertal und Marburg. Von 1972 bis 1973 war er Filmbeauftragter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1989 bis 1992 Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Berlin. Bei der diesjährigen Berlinale wurde Professor Dr. Thomas Koebner von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland mit einem Sonderpreis „für seine Verdienste um die Wahrnehmung und Anerkennung des Films als Kunstform“ geehrt. Koebner, so heißt es in der Begründung für die Auszeichnung, habe in außergewöhnlicher Weise das Verständnis für den Rang des Films und die Leistung von Filmkünstlern erschlossen und zur Etablierung des Films als Forschungsgegenstand in Deutschland maßgeblich beigetragen.

Bericht: LFB Filmwissenschaft mit Thomas Koebner

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