DIE CHRONIK DER KINDER VON GOLZOW – Und wenn sie nicht gestorben sind (2)

mit dem Zeitzeugen Winfried Jerchel + den Regisseuren Barbara Junge und Winfried Junge

Deutschland 2006, Dokumentarfilm, Langzeitdokumentation;   121 Min.; FSK: o. A.; Buch + Regie: Barbara Junge und Winfried Junge; Produktion: à jour Film & Fernsehproduktion mit dem RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg); Verleih: Progress Film;

Zum Film: Die Chronik über die Kinder von Golzow beginnt 1961 in einem Dorf im Oderbruch in der ehemaligen DDR. In der ältesten Langzeitdokumentation des Films werden Menschen der Jahrgänge 1953-1955 über 44 Jahre lang mit der Kamera begleitet: in ihrer Schulzeit und beruflichen Entwickung in der DDR, beim Erleben der Wende und in ihrer heutigen Entwicklung als Bürger der Bundesrepublik. Die 20. Folge porträtiert Winfried Jerchel.

Zur Person: Winfried Junge: Geboren 1935 in Berlin. Studium der Germanistik an der Pädagogischen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität. 1954 Wechsel zur Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. 1958 Diplom-Filmdramaturg. Arbeit als Dramaturgie- und Regieassistent, vornehmlich bei Filmen von Karl Gass. 1961 Wechsel zum DEFA-Studio für Dokumentarfilme. Beginn der Golzower Chronik mit „Wenn ich erst zur Schule geh“. Seither über 50 Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen, davon 18 über die „Kinder von Golzow“. Nach dem Ende der DEFA Regisseur bei der „Journal-Film Klaus Volkenborn KG“. Seit 1994 bei der a jour Film-& Fernsehproduktion GmbH, Klaus-Dieter Schmutzer, und Fortführung des Langzeitprojekts Golzow in Co-Produktion mit dem ORB und anderen Sendern der ARD. DDR-Nationalpreis, andere Ehrungen und internationale Filmpreise. Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg.

Zur Person: Barbara Junge: Geboren 1943 in Neunhofen (Thüringen). Studium an der Karl-Marx-Universität, Diplom als Dolmetscherin/Übersetzerin für Englisch und Russisch. Seit 1969 im DEFA-Studio für Dokumentarfilme. Zunächst verantwortlich für fremdsprachige Fassungen von DEFA Dokumentarfilmen. Seit 1978 am Golzow-Projekt beteiligt. Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg.

Zur Person: Winfried Jerchel: Geboren 1955 in Golzow. Studium der Elektrotechnik. In der DDR-Zeit war er Kommandeur einer  Kampfgruppeneinheit im Zellstoffwerk Gröditz. Mit seiner zweiten Frau lebt er heute in Bayern.

Links:

www.kinder-von-golzow.de
www.absolutmedien.de
www.dhm.de
www.defa-dokfilm.de
www.ddr-wissen.de

Informationen zum Thema DDR: www.bpb.de

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