DER WEISSE RABE – MAX MANNHEIMER

– mit dem Zeitzeugen Max Mannheimer und der Regisseurin Carolin Otto          – in Kooperation mit der Städtischen Berufsschule für Drogerieberufe

Deutschland 2009, Dokumentarfilm; 85 Min.; FSK: ab 6; Buch, Regie, Kamera und Produktion: Carolin Otto; in Zusammenarbeit mit dem BR (Bayerisches Fernsehen); Musik: Dieter Schleip; Verleih: Barnsteiner Film; mit: Max Mannheimer, Edgar Mannheimer, Schwester Elija Bossler, Eva Faessler, Ernst Mannheimer, Ota Filip, Zdenek Pošusta, Nobuya Otomo, Doris Laves-Wegat u.v.a; FBW Prädikat besonders wertvoll;

Zum Film: DER WEISSE RABE ist ein Portrait von Max Mannheimer, einem Über- lebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Dachau. Max Mannheimer ist heute 89 Jahre alt, und einer der letzten, aktiven Zeitzeugen. Der Film zeigt, wie Max Mannheimer mit den niemals endenden Erinnerungen an die Lager und dem Verlust seiner Familie umgeht. Zeugnis ablegen, in Schulen sprechen, Malen, unerschütterlicher Optimismus und Witz sind seine Waffen und Therapie im Umgang mit der Vergangenheit. Der Film zeigt seine erste Wiederbegegnung mit Auschwitz und begleitet ihn ein Jahr lang in privaten und öffentlichen Momenten.

Empfohlen für Schüler ab der 9. Klasse

Zur Person: Am 6. Februar 1920 wird Max Mannheimer im heutigen Tschechien, damals Sudetendeutschland, geboren. Er erlebt eine glückliche Kindheit. Doch die Reichskristall- nacht vernichtet die Unbeschwertheit. Auf der Flucht vor den Nazis zieht man an die ungarische Grenze. Max schlägt sich als Arbeiter durch, heiratet und gründet eine Familie. 1943 folgt die Deportation über Theresienstadt nach Auschwitz. Die Familie Mannheimer wird getrennt, nur er und sein Bruder Edgar überleben. Nach der Befreiung durch die Amerikaner fühlt Max nur Euphorie, die Euphorie des Überlebenden. Er heiratet wieder, bekommt eine Tochter und zieht mit der neuen Familie nach München. Seine Frau stirbt, Max Mannheimer heiratet ein drittes Mal, wird ein drittes Mal Vater. Die Zeit im Lager vergräbt er weiter in sich. Erst nach einem Zusammenbruch beginnt er über die Vergangenheit zu sprechen. – Max Mannheimer bezeichnet sich selbst als „weißen Raben“ – als Überlebender des Holocaust und einer der wenigen, die darüber reden können. (Quelle: www.br-online.de)

Zur Person: Carolin Otto, geboren 7.12.62 in Hamburg, 1983-85 Studium Philosophie an der LMU München, gleichzeitig freie Journalistin, 1985-93 Studium an der HFF München, 1994/95 Drehbuchwerkstatt München. Ab 1995 Freie Drehbuchautorin und Regisseurin, 1998/99 Lehrtätigkeit: HFF München, Drehbuchlabor Wien, 2008/2009 Lehrtätigkeit an der ifs Köln, Mitglied im Verband der deutschen Drehbuchautoren, seit 2007 im Vorstand (Quelle: www.carolinotto.de)

Dossier: Begegnung mit der Nazizeit

Links:

Filminformationen: www.filmportal.de

Unterrichtsmaterialien: www.kinofenster.de

Informationen über Max Mannheimer: www.spiegel.de

Informationen über Carolin Otto: www.carolinotto.de

 

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