DER ROTE KAKADU

– mit dem Regisseur Dominik Graf
anschließendes Lehrerfortbildungsseminar an der ADK

Deutschland 2004, FSK: 12, 128 Min.; Spielfilm, Drama; Regie: Dominik Graf; Drehbuch: Karin Åström; Michael Klier; Bearbeitung: Günter Schütter; Kamera: Benedict Neuenfels; mit: Max Riemelt, Jessica Schwarz, u.a.; Produktion und Verleih: X Filme Creative Pool (Berlin); Produzentin: Manuela Stehr; Premiere Panorama Berlinale 2006; Bayerischer Filmpreis 2005; FBW-Prädikat: wertvoll;

Zum Film: Der Film zeichnet das authentische und lebendige Porträt einer Gruppe von jungen Erwachsenen in der DDR Walter Ulbrichts, kurz vor dem Bau der Berliner Mauer 1961. Der Titel entstammt der legendären Dresdner Tanzbar, dem ersten „Jazzkeller“ der DDR. – Inhalt:  Dresden, Frühjahr 1961. Der 20-jährige Siggi kommt in die Stadt, um am Theater als Bühnenmaler zu arbeiten. Dort verliebt er sich in die junge, verheiratete Dichterin Luise, die ihn in die faszinierende Welt des berühmt-berüchtigten Tanzlokals „Roter Kakadu“ einführt. Während Siggi verzweifelt versucht, gegen seine Gefühle für Luise anzukämpfen, wird die freigeistige Szene des „Roten Kakadus“ zusehends von Agenten der Staatssicherheit in die Zange genommen.

Empfohlen für Schüler ab der 8. Klasse

Zur Person: Dominik Graf, geboren am 6. September 1952 als Sohn des Schauspieler-Ehepaars Selma und Robert Graf, beginnt 1972 ein Studium der Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität München. 1974 wechselt er zur Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Neben dem Studium schreibt er Drehbücher und wirkt als Darsteller in einigen Spielfilmen mit. Sein Abschlussfilm „Der kostbare Gast“ (1979) erhält einen Bayerischen Filmpreis. Graf arbeitet intensiv für das Fernsehen und kann sich als Spezialist für Action und Krimis etablieren. Die Bavaria produziert seine Kinofilme. Für den Thriller „Die Katze“ (1987) erhält er einen Bundesfilmpreis für die beste Regie. In den kommenden Jahren arbeitet Dominik Graf vor allem fürs Fernsehen. Hier wechselt er bei seiner Projektauswahl beständig zwischen durchaus kontroversen Genre-Beiträgen, Melodramen wie „Bittere Unschuld“ und poetischen Arbeiten wie „Die Freunde der Freunde“. Mit dem umstrittenen Filmpoem „Der Felsen“ meldet Graf sich 2002 im Kino zurück. Ab 1990 teilt sich Graf mit Peter Lilienthal und Peter F. Bringmann eine Professorenstelle an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit 2004 ist er Professor für Spielfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln. (Quelle: www.filmportal.de)

Links:

Filminformationen: www.filmportal.de

Unterrichtsmaterialien: www.visionkino.de  www.kinofenster.de  www.bpb.de

Lern DVD („Kino trifft Schule“): www.visionkino.de

Informationen und Materialien zum Thema DDR: www.bpb.de   www.fwu.de

24 FILMSCHULE (Regie): www.vierundzwanzig.de

 

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