MARIA, IHM SCHMECKT’S NICHT!

– mit dem Drehbuchautor Daniel Speck

Deutschland, Italien 2008, 92 Min.; FSK: o.A.; Spielfilmkomödie nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Jan Weiler; Regie: Neele Leana Vollmar; Drehbuch: Daniel Speck und Jan Weiler; Kamera: Torsten Breuer; Musik: Nicki Reiser; mit: Lino Banfi (Antonio, Saras Vater), Christian Ulmen (Jan); Mina Tander (Sara); Produktion: Claussen + Wöbke + Putz Filmproduktion (München); Filmverleih: Constantin; FBW-Prädikat wertvoll;

Zum Film: Eine Komödie über große und kleine Unterschiede und Missverständnisse zwischen zwei Kulturen, die sich zwischen Jan, und der Familie seiner deutsch-italienischen Verlobten zum ganz normalen Wahnsinn zusammenbrauen. Saras italienischer Papa Antonio (gespielt von Lino Banfi, seit 1965 „Gastarbeiter“ in Osnabrück und selbst mit einer Deutschen verheiratet, verlangt eine große Hochzeitsfeier in der süditalienischen Heimat – und damit Basta! – In Rückblenden wird Antonios Gastarbeitergeschichte erzählt, die melancholische und sozialkritische Züge trägt.

Zur Person: Daniel Speck wurde 1969 in München geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Filmgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Universita La Sapienza in Rom absolvierte er die DrehbuchWerkstatt München. Daniel Speck schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen (u. a. Meine verrückte türkische Hochzeit, Die Hölle von Verdun, Maria, ihm schmeckt’s nicht!), führte Regie von mehreren Kurzfilmen (u. a. Coffee Blues) und ist als Dozent und Dramaturg an verschiedenen deutschen Filmhochschulen tätig, darunter Hochschule für Film und Fernsehen München, Internationale Filmschule Köln, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Masterclass Ludwigsburg-Paris, Drehbuchwerkstatt München. Für den TV-Film Meine verrückte türkische Hochzeit (Drehbuch) erhielt Daniel Speck den Bayerischen Fernsehpreis für das beste Drehbuch. (Quelle: www.rowohlt-medienagentur.de)

Zum Drehbuch: Drehbuchschreiben heißt, eine Geschichte in bewegten Bildern zu erzählen. Der vorhandene Stoff wird nach filmischen Gesichtspunkten in eine dramaturgische Form gebracht: Haupt- und Nebenhandlung, Dialoge, handelnde Personen – alles muss in einen schlüssigen Zusammenhang gestellt werden und dabei spannend bleiben. Vom Exposé zum Treatment über die erste Rohfassung hin zum endgültigen Drehbuch vergehen nicht selten Monate oder gar Jahre, die dem Autor viel Geduld und Kreativität abverlangen. Doch während Romane Gefühle und Gedanken erzählen können, muss ein Drehbuch sie filmisch beschreiben und durch Bilder oder Symbole ersetzen – Drehbücher sind Kino im Kopf! (Quelle: www.vierundzwanzig.de)

Links:

Filminformationen: www.filmportal.de  www.filmz.de
Informationen über Daniel Speck: www.rowohlt-medienagentur.de

24-FILMSCHULE (Drehbuch):  www.vierundzwanzig.de

Beitrag erstellt 210

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben