KABALE UND LIEBE

LMU – Seminar „Dramen und ihre Verfilmung im Deutschunterricht“ mit Schülern des Carl-Orff-Gymnasiums Schleißheim

Deutschland / Österreich 2005, 101 Min., FSK: o. A.; Spielfilm, Dramenverfilmung nach Schiller; Regie: Leander Haußmann; mit: Paula Kalenberg (Luise Miller); August Diehl (Ferdinand von Walter), Götz George (Präsident von Walter), Katja Flint (Lady Milford), Katharina Thalbach (Frau Miller); Produktion: Boje Buck Berlin und Lotus-Film Wien mit ZDF, 3sat + Arte; Produzent: Claus Boje; Filmverleih: Delphi;

Zum Film: Leander Haußmann verfilmte den Stoff in historischem Ambiente. Das tragische Liebespaar Luise und Ferdinand besetzte er mit der 18-jährigen Nachwuchs-schauspielerin Paula Kalenberg und dem erfolgreichen Jungmimen August Diehl. Götz George spielt den dominanten Vater Ferdinands, den Präsi­denten von Walter. Detlev Buck ist sein Oberintrigant Wurm und Katja Flint brilliert als Lady Milford, deren Standesdünkel der wahren Liebe nichts entgegenzusetzen hat. Katharina Thalbach und Ignaz Kirchner sind als Luises kleinbürgerliche Eltern zu sehen. Mit anderen Worten: Haußmanns Star-Ensemble bringt Schillers klassisches Theaterdrama mit ungeheurer Intensität auf die Leinwand.

Empfohlen für Schüler der 11./12.Klasse (Sek II)

Filmgespräch mit den Schülern des Carl-Orff-Gymnasiums Schleißheim und Vorführung ihrer Stück-Verfilmung im Rahmen des P-Seminars „Sturm und Drang“:

„Schüler der 11. Klasse wurden von den Bavaria Filmstudios betreut, jeweils vier Schüler in eine Gruppe eingeteilt, die selbst bestimmte, wer Produzent, wer Regisseur, wer Kameramann und wer Cutter ist. Aufgabe war, sich ein Drama aus den Epochen der Aufklärung und des Sturm und Drangs auszusuchen, das sollte dann in einen zehnminütigen Film gepackt werden. Das mag einfach klingen, war aber mit viel Aufwand verbunden, denn die Gruppen hatten viel zu tun: Ein Treatment und ein Drehbuch schreiben, Schauspieler und Drehorte finden, Drehgenehmigungen einholen, einen Zeitplan aufstellen (und den nach Möglichkeit auch noch einhalten), eine Kamera und eine Schnittsoftware organisieren. Während manche schon lange vor dem Abgabetermin fertig waren, fingen andere erst in der letzten Woche mit den Dreharbeiten an. Vor allem an den Augenringen der Cutter, die in den letzten Tagen vor dem Abgabetermin öfters mal krank gemeldet waren, konnte man den Stress erkennen. … “

Links:
Filminformationen: www.filmportal.de
Originaltext: http://gutenberg.spiegel.de

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