DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

– mit dem Kameramann Jost Vacano

BR Deutschland 1983/1984, (Verleihtitel, USA: „The Neverending Story“); 99 Min., FSK: ab 6; Spielfilm nach dem gleichnamigen Roman von Michael Ende; Regie: Wolfgang Petersen; Kamera: Jost Vacano; Musik: Klaus Doldinger; mit: Barret Oliver (Bastian), u.a.; Produzenten: Bernd Eichinger und Günter Rohrbach;

Inhalt: Der zehnjährige Bastian ist ein typischer Einzelgänger. Von seinen Mitschülern
unablässig gehänselt und drangsaliert, flüchtet sich der sensible Junge in ein Antiquariat,
wo ihm ein uraltes Märchenbuch in die Hände fällt: „Die unendliche Geschichte“. Bastian
stibitzt das Buch und fängt an, darin zu lesen. Immer stärker verliert er sich in der
magischen Welt der Geschichte … (Quelle: Filmportal)

Zur Person: Jost Vacano wird am 15. März 1934 in Osnabrück geboren. Er absolviert ein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität München und besucht im Anschluss das Deutsche Institut für Film und Fernsehen. In die erste Reihe der deutschen Kameramänner dringt Vacano spätestens 1975 mit Volker Schlöndorffs „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, wofür er mit dem Bundesfilmpreis geehrt wird. Die Kooperation mit dem Regisseur Wolfgang Petersen setzt sich 1984 für „Die unendliche Geschichte“ fort. Längst ist man durch „Das Boot“ in den USA auf ihn aufmerksam geworden. Dort arbeitet er zusammen mit dem Regisseur von Paul Verhoeven. Vacano erhält neben dem Bundesfilmpreis den Bayerischen Filmpreis für „Das Boot“ und 2001 den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie „Ehrenkameramann“. (Quelle: Filmportal)

Zur Person: Michael Ende, geboren in Garmisch am 12. November 1929 und gestorben in Stuttgart am 28. August 1995, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und erreichen heute eine Weltauflage von über 20 Millionen Exemplaren. Mit „Jim Knopf“, „Momo“, „Die unendliche Geschichte“ und „Der Wunschpunsch“ hat er sich in die Herzen junger und jung gebliebener Leser hineingeschrieben. Michael Ende ist der Sohn von Edgar Ende, einem Hamburger Maler fantastischer Visionen mit Anklängen an den Surrealismus und von Luise Bartholomä. Edgar Ende und seine Bilderwelt prägen den Sohn von frühester Kindheit an: Die künstlerische Welt, die ihn umgibt, stellt für den Heranwachsenden eine stärkere Wirklichkeit dar als die äußere Realität.

Links:

Filminformationen: www.filmportal.de  www.kino.de  www.kjk-muenchen.de

Berufsbild Kamera / DOP  (Autor: Jost Vacano): www.bvkamera.org

24-FILMSCHULE (Kamera und Licht): www.vierundzwanzig.de

 

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