DER RÄUBER HOTZENPLOTZ

– mit Produzent Ulrich Limmer, Regisseur und Kameramann Gernot Roll und Jürgen Schopper (VFX/ARRI)

 

Deutschland 2006, 94 Min., FSK: ohne Altersbeschränkung; Spielfilm, Kinderfilm, Komödie; Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler; Regie + Kamera: Gernot Roll; Drehbuch + Produktion: Ulrich Limmer; Animation und visuelle Effekte (VFX): Jürgen Schopper; mit: Armin Rohde, u.a.; Produktionsfirma: Collina Film und Constantin Film; Preise: Kindermedienpreis Filmfest München 2006;

Inhalt: Nachdem der Räuber Hotzenplotz der armen Großmutter ihre geliebte Kaffeemühle gestohlen hat, machen sich der Kasperl und der Seppel auf, das Diebesgut zurückzuholen. Die Nachbearbeitung des Films mit 130 digital animierten Sequenzen wurde in den ARRI Betrieben durchgeführt.

Zur Person: Uli Limmer betreute nach seinem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München zunächst zwei Jahre lang als Herstellungsleiter die Filme seiner Kollegen, darunter den ersten Kinofilm seines damaligen Kommilitonen Roland Emmerich. Als Produzent und Autor bei der Bavaria Film, schrieb und produzierte er zahlreiche Serien. 1996 begann er zusammen mit Helmut Dietl die Arbeit an dem Film SCHTONK, zu dem Limmer die Grundidee hatte. Später übernahm er die Geschäftsführung der Kinowelt Filmproduktion, wo er u.a. für den ersten Sams-Film verantwortlich zeichnete.

Zur Person: Gernot Roll, am 9. April 1939 in Dresden geboren, absolvierte seine Ausbildung in den DEFA-Studios in Babelsberg. Ab 1960 arbeitete er für die Bavaria-Filmstudios in München und drehte dort ab 1964 als Kameramann zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen. Es folgten Kinoprojekte wie „Heimat“ (1981-1984) von Edgar Reitz und „Kaspar Hauser“ (1993) von Peter Sehr. Gernot Roll zählt zu den renommiertesten deutschen Kameramännern und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen. 2008 drehte er die aktuelle Verfilmung der Bavaria von Thomas Manns „BUDDENBROOKS“, dreißig Jahre nachdem er die Kamera bei der Fernsehproduktion der „Buddenbrooks“ unter der Regie von Franz Peter Wirth geführt hat.

Zur Person: Jürgen Schopper studierte Malerei, Design und Digitale Bildgestaltung, war als freier Computeranimator und als Production Designer für Film und TV Produktionen tätig, ehe er 1995 bei der Hollywood-Produktion „Independence Day“ als Computer Animation Artist beschäftigt war. Danach war er als freier Visual Effects Consultant wieder in Deutschland tätig. Über drei Jahre war er bei ARRI Digital Film als Visual Effects Supervisor angestellt, bis ihm 2000 die Position als Creative Director übertragen wurde. 2001 wurde Jürgen Schopper als Professor an die Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg berufen. An der Fakultät Design unterrichtet er dort „Film & Animation“.

Links:
www.collinafilm.de
www.filmportal.de
www.filmz.de
www.visionkino.de
www.kino.de

Materialien: Filmworkshop Hotzenplotz

24-Schule (Kamera/Licht): www.vierundzwanzig.de

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